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Neuromuskuläre Diagnostik

Muskelfunktionsdiagnostik Fuß und Sprunggelenk

Die Muskeln von Fuß und Unterschenkel spielen nicht nur eine zentrale Rolle bei der Fortbewegung, sie sind von besonderer Bedeutung bei der Aufrechterhaltung oder auch Wiederherstellung des Gleichgewichts. Sie bestimmen zudem maßgeblich die Belastung des Kniegelenks und auch des Hüftgelenks bei dynamischen Bewegungshandlungen. Die Fußmuskeln sind für die Integrität und Stabilität des Fußes verantwortlich und sind durch das permanente Tragen von steifen Schuhen und die insgesamt oft geringe Aktivität häufig degeneriert und nicht leistungsfähig.

Die Muskelfunktionsdiagnostik der intrinsischen Fußmuskeln und insbesondere der Zehenbeuger erlaubt einen quantitativen Einblick in die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen muskulären Strukturen. Die schnelle und einfache Diagnostik lässt unmittelbar Trainings- und Therapieempfehlungen ableiten.

Das Sprunggelenk ist von besonderer Bedeutung für die Fortbewegung aber auch für die Dämpfung des Stoßes beim Auftreffen des Beins auf den Boden beim Gehen, Laufen und Landen. Vor diesem Hintergrund bedarf die Muskelfunktionsdiagnostik des Sprunggelenks neben der Standarduntersuchung der Plantarflexion und Dorsiflexion die Bestimmung der funktionellen Leistungsfähigkeit der Eversions- und Inversionsmuskulatur bzw. der Supinatoren und Pronatoren. Eigens für diese Aufgabe entwickelte Messgeräte lassen die neuromuskuläre Leistungsfähigkeit des Sprunggelenks präzise und äußerst sensitiv erfassen und entsprechende Therapievorschläge ableiten.

Instrumentierte Bewegungsplattform

Um die funktionelle Stabilität des Sprunggelenks, Knie- und Hüftgelenks und damit der gesamten Beinachse in dynamischen Situationen beurteilen zu können, wird der Stand (Einbeinig/Beidbeinig) auf einer instrumentierten 3D-Bewegungsplattform analysiert. Die Auslenkung der Plattform erfolgt mit einer definiert angelegten Kraft und Richtung, so dass im Rechts-Links-Vergleich und im Vergleich zu Normdaten ein möglicherweise vorhandenes Defizit identifiziert oder der Therapieverlauf dokumentiert werden kann. Gleichzeitig kann die Muskelaktivität (Elektromyographie) relevanter Bein- und Rumpfmuskeln beurteilt und durch Visualisierung des EMG-Signals ein Bio-Feedback Training durchgeführt werden.