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Elektromyographie

Die Elektromyographie (EMG) gestattet, die Aktivierung von Muskeln und Muskelgruppen quantitativ zu erfassen. Mittels bipolarer Ableitung kann das Ein- und Ausschalten, das Rekrutierungsverhalten und die Frequenzierung der Muskeln erfasst werden. Damit gelingt es, die funktionelle Leistungsfähigkeit einzelner Muskelgruppen aber auch das Zusammenspiel mehrerer Muskeln, also etwa der Agonisten und Antagonisten eines Gelenkes, in Alltags- und Sportsituationen zu beschreiben und zu bewerten. Bei dieser Untersuchung werden Oberflächenelektroden auf der Haut über dem zu analysierenden Skelettmuskel appliziert und die Signale kabellos übertragen. Die Elektromyographie stellt eine wertvolle Methode zur Erfassung der Leistungsfähigkeit oder der Identifikation von Defiziten des neuromuskulären Systems dar.

Technische Spezifikation:

  • Kabelloses 16 Kanal-EMG System der Firma myon (myon320) sowie weiterer stationärer Kanal-EMG Systeme (32 Kanäle)
  • Datenaufzeichnung zeitlich synchronisiert mit den Verfahren der 3D-Bewegungsanalyse, der Videoanalyse auf dem Laufband und im Bereich Neuromuskuläre Funktionsdiagnostik erlauben u.a. auch die Anwendung eines EMG-Bio-Feedback

Technik-Partner:

Myon